AnfütternSicher geht es den meisten Anglern so dass sie, nachdem sie die Angel ausgeworfen haben, noch einige Köder an der Angelstelle auswerfen um die Karpfen an den Angelplatz zu locken und sie auch länger an der Angelstelle zu halten. Dies ist wohl die einfachste Möglichkeit des Anfütterns. Wenn man eine längere Angelsession an einem Karpfenteich plant und viele kapitale Karpfen an die Angel bekommen möchte kann das vorherige Anfüttern über mehrere Tage sinnvoll sein. Im Folgenden wollen wir uns genauer damit beschäftigen wie man möglichst effizient an einem Karpfenteich anfüttert.

 

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Sinn des Anfütterns über mehrere Tage

Wenn man das Verhalten der Karpfen genauer betrachtet dann stellt man fest das die Karpfen im Karpfenteich feste Routen haben, die sie in regelmäßigen Abständen abschwimmen und dort nach Nahrung suchen. Auf den sogenannten Karpfenrouten liegen in der Regel häufig Plätze, an denen die Karpfen häufig Futter finden. Die Karpfen können sich sehr gut merken wenn es an Stellen am Karpfenteich häufig Nahrung zu finden gibt. Solche Stellen werden dann in die Karpfenroute mit aufgenommen. Als Angler sollte nun das Ziel sein solche Plätze zu finden und dort zusätzlich über mehrere Tage Futter einzubringen. Die Karpfen werden solche Stellen dann sehr häufig besuchen und an diesen Stellen auch länger verweilen.

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Strategie des Anfütterns

Beim längerfristigen Anfüttern sollte man mindestens eine Woche vor dem Angelansitz mit dem Einbringen von Futter in den Karpfenteich beginnen.
In den ersten beiden Tagen sollten eher feine Partikel wie gekochter Mais, Teig oder Dosenmais verwendet werden. Diese feinen Partikel locken vor allem Kleinfische wie Rotfedern, Rotaugen und Barsche an, die sich eifrig über das Futter her machen. Dies bleibt natürlich von den Karpfen nicht unbemerkt und es dauert nicht lange bis die Karpfen auf diese Plätze aufmerksam werden und dort selbst nach Futter suchen.
Nun sollte man beginnen größere Futterpartikel wie Hartmais oder Boilies unter das Futter zu mischen, welches die Rotfedern nicht fressen können und somit den Karpfen vorbehalten bleibt. Nach und nach reduziert man dann die feinen Partikel am Futter und füttert dann 3-4 Tage nur noch grobe Partikel wie Boilies. Zu empfehlen ist auch immer zur selben Tageszeit das Futter in den Karpfenteich einzubringen. Die Karpfen gewöhnen sich an den Rhythmus und besuchen den Futterplatz häufiger und suchen dort ausgiebiger nach Futter.

Vorgehen vor und beim Angeln am Teich

Am Tag vor dem Beginn des Angelansitzes sollte man nur noch eine kleine Menge an Boilies zum Anfüttern verwenden. Dadurch sind die Karpfen noch nicht gesättigt und suchen eifriger am Futterplatz.
Am Angeltag selbst werden nur noch wenige Köder um den Hakenköder ausgeworfen. Den Hakenköder positioniert man dann nicht direkt mitten in der Futterstelle sondern am Rand. Das hat den Vorteil dass bei einem Biss der flüchtende Karpfen nicht über den Futterplatz schwimmt und die anderen Karpfen verscheucht. Zudem kann man feststellen das speziell kapitale Karpfen eher am Rand nach Futter suchen und die Mitte der Futterstelle eher meiden.
Nach einem Biss kann man dann, nachdem man die Angel wieder ausgeworfen hat einige weitere Boilies an die Angelstelle werfen.

Selben Futterplatz über eine Angelsaison

Verstärkt wird der Erfolg des Anfütterns wenn man sich mit einigen Angelkollegen abspricht und sich auf eine Angelstelle einigt, an der man anfüttert. Dadurch kann ein Futterplatz über eine ganze Angelsaison hinweg für die Karpfen attraktiv bleiben.

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