Feederfutter selber machenAuch wenn das Feedern - das Angeln mit Feederfutter und Futterkorb - ursprünglich zum Angeln auf Rotaugen und Brassen eingesetzt wurde ist das Feedern auf Karpfen eine besonders erfolgreiche Art zu angeln. Das Futter, das beim Feedern in das Gewässer eingebracht wird lockt die Zielfische an die Angelstelle uns sorgt so dafür dass eine enorme Lockwirkung auf die Karpfen entsteht. Natürlich ist dabei ganz entscheidend was für ein Feederfutter man dazu verwendet. Erfahrene Angler stellen ihr Feederfutter selbst her und experimentieren mit den unterschiedlichsten Zutaten.

 

 

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Basismischung

Als Basis soll ein Teil aus verschiedenen Mehlen hergestellt werden. Häufig wird Weizenmehl oder Maismehl verwendet. Besonders wichtig ist die Konsistenz des Feederfutters. Es soll so fest sein, das er beim Auswerfen nicht aus dem Futterkorb fällt. Soll aber zugleich so weich sein das er sich am Gewässergrund nach einigen Minuten aus dem Futterkorb löst und feine Partikel und Duftstoffe an das Wasser abgibt. Sicher gehört etwas Erfahrung dazu um die richtige Konsistenz zu finden. Man experimentiert dazu durch die Zugabe von weiterem Mehl oder Wasser.

Geschmack erzeugen

Natürlich soll vom Feederfutter eine Lockwirkung ausgehen und die Karpfen sollen dem Futter nicht wiederstehen können. An dieser Stelle kann man zu im Handel erhältlichen Duftstoffen greifen, die man in den Teil einknetet oder man verwendet natürliche Aromen. Bei der Auswahl der Zutaten sind dem Angler keine Grenzen gesetzt, angefangen von Fruchtsäften über die Zugabe von Pfeffer oder Zimt bis hin zu Honig oder herbe Aromen. Die beste Geschmacksrichtung gibt es nicht, je nach Gewässer, Jahreszeit und Karpfenbestand kann eine andere Zutat erfolgreich sein. Teilweise werden die Karpfen mit den gewöhnlichsten Geschmacksrichtungen gefangen, an anderen Tagen hingegen führen die exotischsten Zutaten zum Erfolg.

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Die Farbe von Feederfutter

Auch wenn man die Farbe des Feederfutters verändern möchte ist der Griff nach künstlichen Farbstoffen unnötig. Möchte man das Feederfutter in der Farbe Rot haben, dann mischt man etwas Rote Beete-Saft zu dem Teil hinzu. Möchte man lieber einen sehr dunklen Farbton, dann kann schon eine geringe Menge Kakao zum gewünschten Ergebnis führen. Wie auch bei der Geschmacksrichtung gibt es auch bei der Farbe keinen Geheimtipp. Je nach Gewässer und Gewohnheit der Karpfen kann ein anderer Farbton zum Erfolg führen.

Nicht nur für Friedfischangler ist das Feedern eine tolle Angelmethode, auch beim Raubfischangeln mit Naturködern wie beispielsweise beim Angeln auf Hecht werden teils größere Rotaugen als Köder benötigt. Daher kann diese Angeltechnik auch für Raubfischangler eine wichtige Grundlage sein um den nötigen Köderfischvorrat zu fangen.


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